In Bergbaugebieten von Kohlebergwerken, metallischen und nichtmetallischen Untertagebauen sowie einigen Chemieanlagen sind über lange Zeiträume brennbare Gase wie Methan (CH₄), Ethan (C₂H₆) und Wasserstoff (H₂) in der Umgebung vorhanden, oft begleitet von hohen Konzentrationen an Kohlenstaub. Gemäß Artikel 135 der "Sicherheitsvorschriften für Kohlebergwerke" (Revision 2022) liegt die Volumenkonzentration von Methan in der Untertage-Luft zwischen 5 % und 15 % innerhalb der Explosionsgrenze. In solchen gefährdeten Bereichen kann jedes nicht eigensichere elektrische Betriebsmittel, das elektrische Funken, heiße Oberflächen oder elektrostatische Entladungen erzeugt, zur Zündquelle werden und katastrophale Folgen haben.

Systemische Risiken von Kommunikationsausfällen
Herkömmliche Kommunikationsendgeräte (wie gewöhnliche analoge Telefone und handelsübliche Funkgeräte) berücksichtigen in ihrer konstruktiven Ausführung keine explosionsschutztechnischen Isolationsmechanismen. Ihre internen Relaisaktionen, Wählimpulse, Lade- und Entladekreise von Batterien und andere Komponenten neigen dazu, Energie im Mikrojoule-Bereich freizusetzen. Experimentelle Daten zeigen, dass bereits eine Energie von 0,28 mJ ein Methan-Luft-Gemisch entzünden kann (Mindestzündenergie, MIE = 0,28 mJ). Sobald die Kommunikationsverbindung unterbrochen ist, führt dies direkt zu folgenden Konsequenzen:
- Verlust des Notfall-Einsatzkommandos: Nach einem Unfall kann die Übertage-Einsatzzentrale keine Evakuierungsanweisungen an das Untertagepersonal übermitteln;
- Blinder Fleck in der Situationswahrnehmung: Unfähigkeit, Echtzeit-Positionsdaten von Personen und Umgebungsparameter in Schlüsselbereichen wie Abbaustößen und Bewetterungsstrecken zu erhalten;
- Regulatorisches Compliance-Risiko: Verstoß gegen die zwingenden Anforderungen in Artikel 36 des "Arbeitsschutzgesetzes" und der "Spezifikationen für den Aufbau von sechs Systemen zur Sicherheitsvermeidung in Untertage-Kohlebergwerken", dass das Kommunikationskontaktsystem "vollständige Abdeckung, keine toten Winkel und hohe Zuverlässigkeit" aufweisen muss.
Laut dem Unfallanalysebericht 2024 der Nationalen Bergbaubehörde waren unter den 37 schweren Gasunfällen der letzten fünf Jahre 19 Fälle, bei denen das Kommunikationssystem verzögert reagierte oder vollständig ausfiel, mit einer durchschnittlichen Verzögerungszeit von 28,6 Minuten, was die Unfallfolgen erheblich verstärkte.
Entwicklung der Regulierungs- und Normensysteme
Weltweit hat sich für die Sicherheit von elektrischen Betriebsmitteln in explosionsgefährdeten Bereichen ein ausgereiftes Normensystem etabliert. In China umfassen die Kernvorschriften:
- GB 3836-Reihe (äquivalent zur IEC 60079-Reihe): Legt die Konstruktions-, Prüf- und Zertifizierungsanforderungen für Zündschutzarten wie druckfeste Kapselung (Ex d), Eigensicherheit (Ex i) und erhöhte Sicherheit (Ex e) fest;
- AQ 1070-2020 "Allgemeine technische Bedingungen für explosionsgeschützte Bergwerksfernsprecher": Stellt klar, dass Bergwerksfernsprecher die Kohlebergbau-Sicherheitszertifizierung (MA) bestehen müssen und Umweltbeständigkeitsindikatoren wie Schutzart IP54 und Betriebstemperatur von -10℃ bis +40℃ erfüllen müssen;
- Dokument Nr. [2010] 146 der Staatlichen Behörde für Arbeitssicherheit: Schreibt vor, dass alle Kohlebergwerke landesweit die "Sechs Systeme", einschließlich des Kommunikationskontaktsystems, verbessern und perfektionieren müssen.
Bemerkenswert ist, dass seit 2023 Kommunikationsgeräte, die eine neue MA-Zertifizierung beantragen, gleichzeitig die Anforderungen an das "Geräteschutzniveau (EPL)" in der neuen Version von GB/T 3836.1-2021 erfüllen müssen. Geräte, die in Gruppe I (Grubengas)-Umgebungen eingesetzt werden, müssen mindestens das EPL-Ma-Niveau erreichen (bedeutet, dass das Gerät unter normalen Betriebs- und erwarteten Fehlerbedingungen keine Zündquelle darstellen kann).
Technische Prinzipien: Sicherheitskonstruktionsmechanismen von explosionsgeschützten Bergwerksfernsprechern
Explosionsgeschützte Bergwerksfernsprecher sind nicht einfach gewöhnliche Telefongehäuse mit einem zusätzlichen Explosionsschutzdeckel. Sie durchlaufen eine systematische sicherheitstechnische Neukonzeption in mehreren Dimensionen, einschließlich Schaltungstopologie, Energiebegrenzung, struktureller Abdichtung und Signalübertragung.
Auswahl der Zündschutzart: Druckfeste Kapselung und eigensichere Verbundkonstruktion
Derzeit verwenden gängige explosionsgeschützte Bergwerksfernsprecher im Allgemeinen eine Verbund-Zündschutzstruktur aus "Druckfester Kapselung + Eigensicherheit" (Ex d[ib] I Mb), die die Vorteile beider Schutzmethoden vereint:
- Druckfeste Kapselung (Ex d): Der Hauptstromkreis (z. B. das Rufmodul, die Stromschnittstelle) ist in einem hochfesten Gehäuse aus Aluminiumgusslegierung untergebracht. Die Verbindungsflächen des Gehäuses sind präzisionsbearbeitet (Spalt ≤ 0,15 mm, Länge ≥ 25 mm), um sicherzustellen, dass im Falle einer internen Explosion die Flamme wirksam abgekühlt und im Gehäuse eingeschlossen wird und so die äußere Umgebung nicht entzünden kann;
- Eigensicherer Stromkreis (Ex ib): Teile mit geringer Leistung, wie die Teilnehmerschaltung und das Signalerfassungsmodul, sind eigensicher ausgelegt. Durch Komponenten wie Strombegrenzungswiderstände und Zenerdioden-Sicherheitsbarrieren werden die maximale Leerlaufspannung des Stromkreises auf ≤ 28 V, der Kurzschlussstrom auf ≤ 100 mA und die Speicherkapazität auf ≤ 1 μF begrenzt, wodurch sichergestellt wird, dass selbst unter Fehlerbedingungen wie Kurzschluss oder Unterbrechung die freigesetzte Energie weit unter der Mindestzündenergie von Methan liegt.
Diese Verbundkonstruktion gewährleistet die Realisierung von Hochleistungsfunktionen (wie lautes Klingeln) und garantiert gleichzeitig die Eigensicherheit der Mensch-Maschine-Schnittstelle, wodurch die kooperativen Anwendungsanforderungen von IEC 60079-1 und IEC 60079-11 erfüllt werden.
Auswahl kritischer Komponenten und Materialien
| Komponente | Technische Anforderung | Sicherheitsfunktion |
|---|
| Gehäuse | ZL102 Aluminiumgusslegierung, Wandstärke ≥ 5 mm, Oberfläche elektrostatische Pulverbeschichtung | Hält 1,5 MPa internem Explosionsdruck stand, schlagfest (IK10) |
| Tastenfeld | Edelstahl-Membrantastatur, Schutzart IP54 | Verhindert Staubeintritt, korrosionsbeständig, vermeidet mechanische Reibungsfunken |
| Handapparat & Schnur | Handapparateschnur mit metallischem Geflechtmantel, Querschnittsfläche ≥ 0,5 mm² | Zugentlastet, bruchfest, schirmt elektromagnetische Störungen ab |
| Interne Leiterplatte | Epoxidharz vergossen, kritische Knotenpunkte vergoldet | Feuchtigkeits- und staubgeschützt, unterdrückt Lichtbogenbildung |
| Rufer | Piezoelektrischer Keramiksummer + LED-Doppelmodus-Alarm | Schalldruck ≥ 70 dB (A), rotes Blinklicht durchdringt laute Umgebungen |
Besonders in lauten Abbaustößen (Umgebungsgeräuschpegel überschreitet oft 85 dB) können herkömmliche akustische Alarme leicht überdeckt werden. Daher integrieren Geräte der neuen Generation im Allgemeinen einen akustischen und optischen Doppelmodus-Rufer, der hochfrequente LED-Blitzlichter (Frequenz 2 Hz) als Hilfsaufforderung verwendet, was die Erreichbarkeit von Anrufen erheblich verbessert.
Energiemanagement und Stromversorgungssicherheit
Explosionsgeschützte Bergwerksfernsprecher werden in der Regel über eine eigensichere Gleichstromversorgung mit 48 V betrieben, die von der Einsatzzentrale über einen Sicherheitskoppler (Typ KTA16A) bereitgestellt wird. Der Sicherheitskoppler fungiert als Sicherheitsbarriere zwischen dem nicht eigensicheren Übertagebereich und dem eigensicheren Untertagebereich und hat folgende Funktionen:
- Spannungsbegrenzung: Ausgangsspannung ≤ 60 V DC;
- Strombegrenzung: Ausgangsstrom ≤ 150 mA;
- Trennung: Elektrische Trennung zwischen Eingang/Ausgang ≥ 1500 V AC;
- Fehlerschutz: Eingebaute PTC-Sicherung mit Selbstrückstellung, um Überhitzung durch Kurzschlüsse in der Leitung zu verhindern.
Zusätzlich verfügen einige unabhängige Verstärker-Gegensprechtelefone (z. B. Modell M252433) über einen eingebauten Lithium-Eisenphosphat-Akku mit 12 V / 6 Ah, der einen 72-stündigen Dauerbetrieb ohne externe Stromversorgung ermöglicht und sich für den Einsatz in temporären Strecken oder Notfallkammern eignet.

Systemintegration: Aufbau eines vollständigen Sicherheitskommunikationsnetzwerks im Bergwerk
Ein einzelner explosionsgeschützter Fernsprecher ist lediglich ein Endknoten; sein Wert wird erst durch die Unterstützung der gesamten Kommunikationssystemarchitektur realisiert. Moderne Grubenkommunikations- und Kontaktsysteme verwenden typischerweise eine dreistufige Struktur: "Übertage-Einsatzzentrale + Untertage-Ringnetzwerk + Eigensicheres Endgerät".
Übertage-Kernschicht: Vermittlungsplattform der Einsatzzentrale
- Digitale programmgesteuerte Einsatzvermittlung (z. B. SOC8000B+KTA16A): Unterstützt 32 bis 1536 Nebenstellerweiterungen mit Einsatzfunktionen wie Einmischen, Unterbrechen, Gruppenruf, Aufzeichnung und CTI-Integration;
- Online-digitale Aufzeichnungsanlage (z. B. SOC1800): Eingebaute Festplatte, 7x24-Stunden-Vollkanalaufzeichnung, unterstützt Abruf nach Zeit, Nummer und Ereignistyp;
- USV-Notstromversorgung: 48 V / 100 Ah Akkubank, gewährleistet Systemweiterbetrieb für ≥ 20 Stunden nach Netzausfall;
- Blitzschutz und Erdung: VDF-Verteilerfeld integriert Gasableiter (GDT) und PTC-Schutz, Erdungswiderstand ≤ 4 Ω.
Untertage-Übertragungsschicht: Eigensichere Kommunikationsverbindung
- Hauptkabel: MHYAV Grubenwetterbeständiges Kommunikationskabel (Alu-PE-Verbundmantel), geeignet für feuchte Schrägschächte, unterstützt bis zu 100 Paare;
- Abzweigverkabelung: MHYV Kabel mit Polyethylen-Isolierung und PVC-Mantel, verwendet für feste Installation in Strecken;
- Verbindungsknoten: JHH-Reihe eigensicherer Verteilerkasten (IP54), verwendet für Kabelverzweigung und Endgeräteanschluss, verfügt über interne Zugfederklemmen, werkzeuglose Installation;
- Netzwerktopologie: Empfohlene hybride Architektur aus Industrial Ethernet Ring + Eigensicheren Telefonabzweigleitungen, Ringnetzwerkbandbreite ≥ 1 Gbit/s, Telefonabzweigleitungen werden über Sicherheitskoppler angeschlossen.
Hinweis: Es ist strengstens untersagt, eigensichere Telefonleitungen im selben Kanalrohr wie Starkstromkabel oder Monitorsignalleitungen zu verlegen, um elektromagnetische Kopplungsstörungen und potenzielle Energieeinträge zu vermeiden.
Endgeräte-Zugangsschicht: Vielfältige explosionsgeschützte Endgeräte
Neben den standardmäßigen wandmontierten explosionsgeschützten Fernsprechern kann das System auch integrieren:
- Verstärker-Gegensprechendgeräte: Unterstützen Sprachdurchsagen, Notrufe, geeignet für unbeaufsichtigte Bereiche wie Bandstrecken, Pumpenkammern;
- Drahtlose eigensichere Handapparate: Basierend auf Wi-Fi 6 oder 5G privaten Netzen, gepaart mit eigensicheren Basisstationen für mobile Kommunikation;
- SOS-Hilfesäulen: Installiert an Streckeneingängen und Schrägschächten, Ein-Tasten-Direktverbindung zur Einsatzvermittlung, automatischer Upload der GPS/Beidou-Positionierung.
Ingenieurspraxis: Typische Anwendungsszenarien und Einsatzstrategien
Hochgasführendes Ausbruchsbergwerk: Vollstrecken-Abdeckungslösung
Projekthintergrund: Ein hochgasführendes Bergwerk in Südwestchina mit einer absoluten Gasausströmungsrate von 28 m³/min, einer Abbauteufe von über 900 Metern und mehreren Gasanomaliezonen.
Kommunikationsanforderungen:
- Keine Kommunikationsblindzonen im gesamten Untertagebereich;
- Integration mit dem Gasüberwachungssystem;
- Unterstützung von Notdurchsagen und Zwei-Wege-Gegensprechen.
Umsetzungsplan:
- Einsatz von explosionsgeschützten Fernsprechern der Klasse Ex d[ib] I Mb an Schlüsselknoten wie Haupt- und Hilfsschächten, zentralen Umspannwerken und Stationsbereichen der Abbaureviere, mit einem Abstand von ≤ 150 Metern;
- Platzierung eines Geräts alle 50 Meter in Abbaustößen, ausgestattet mit geräuscharmen Handapparaten (Signal-Rausch-Verhältnis ≥ 30 dB);
- Integration des Einsatzsystems mit der KJ90N-Sicherheitsüberwachungsplattform. Bei CH₄ > 1,0 % automatische Erhöhung der Kommunikationspriorität in diesem Bereich;
- Alle Telefonendgeräte integrieren ein akustisch-optisches Alarmmodul, das mit dem Status der lokalen Bewetterungsventilatoren verknüpft ist.
Ergebnis: Nach der Systemimplementierung stieg die Kommunikationsverfügbarkeit auf 99,98 %, es wurden erfolgreich drei Gasüberschreitungsereignisse im Jahr 2025 vorab gewarnt, was null Verletzte und Tote zur Folge hatte.
Tiefer Metallbergwerksschacht: Multisystem-Fusionsarchitektur
Projekthintergrund: Ein Kupferbergwerk mit einer Schachtteufe von 1250 Metern, hoher Temperatur (Gesteinstemperatur 42°C), hoher Luftfeuchtigkeit (RH ≥ 90 %), was zu hohen Ausfallraten herkömmlicher Kommunikationsgeräte führte.
Innovatives Design:
- Einführung einer Glasfaser-Ringnetzwerk + PoE-eigensicheren Stromversorgungsarchitektur, wodurch Untertage-Stromknoten reduziert wurden;
- Integration von Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren in explosionsgeschützte Fernsprecher, Datenrückübertragung an das SCADA-System;
- Integration mit dem Personenortungssystem (UWB); bei einem Anruf automatische Anzeige der Personenpositionskarte;
- Die Einsatzvermittlung ist mit einem 22-Zoll-Touchscreen ausgestattet und unterstützt die Einsatzführung mit elektronischer Kartenvisualisierung.
Betriebliche Vorteile: Die Ferndiagnosefunktion reduzierte die mittlere Reparaturzeit von 4,2 Stunden auf 0,8 Stunden, die jährlichen Wartungskosten sanken um 35 %.
Auswahl und Abnahme von explosionsgeschützten Bergwerksfernsprechern
Kernklauseln im Lastenheft
Einkäufer auf Betreiberseite sollten die folgenden technischen Anforderungen in den Ausschreibungsunterlagen spezifizieren:
- Explosionsschutzzertifizierung: Muss ein gültiges Kohlebergbau-Sicherheitszertifikat (MA) und eine Explosionsschutzbescheinigung (Ex d[ib] I Mb) vorlegen;
- Umweltbeständigkeit: Betriebstemperatur -10℃ ~ +40℃, relative Luftfeuchtigkeit ≤ 95 % (+25℃), Luftdruck 80~110 kPa;
- Elektrische Leistung: Rufton-Schalldruck ≥ 70 dB (A), Sprachverständlichkeit (PSQM) ≥ 4,0;
- Schnittstellenprotokoll: Unterstützung analoger FXS/FXO-Schnittstellen, optional SIP-Protokoll für IP-Konvergenz;
- Zuverlässigkeitskennwerte: MTBF ≥ 50.000 Stunden.
Abnahmeprüfungen bei der Inbetriebnahme
| Prüfpunkt | Methode | Abnahmekriterium |
|---|
| Überprüfung Explosionsschutz | Prüfung der Zertifikatsnummer, Überprüfung des Gerätetypschilds | Zertifikat gültig, Modell übereinstimmend |
| Kommunikationsentfernungstest | Endstelle ruft Einsatzvermittlung an | Deutliche Sprache, kein Rauschen, Verzögerung < 200 ms |
| Messung eigensicherer Parameter | Messung des Anschlusses mit eigensicherem Parametertester | U₀ ≤ 28 V, I₀ ≤ 100 mA |
| Erdungswiderstandstest | Erdungsmessgerät | ≤ 4 Ω |
| Notstromumschaltungstest | Simulieren eines Netzausfalls | Nahtlose USV-Umschaltung, System läuft kontinuierlich für ≥ 20 h |
Zukunftsausblick: Synergistische Entwicklung von Intelligenz und Standardisierung
Mit dem Fortschritt des "14. Fünfjahresplans für Sicherheit in der Mineralgewinnung" bewegt sich die explosionsgeschützte Grubenkommunikation auf eine neue Stufe der "Intelligenten Wahrnehmung - Autonomen Entscheidungsfindung - Kollaborativen Reaktion" zu:
- 5G + eigensichere konvergierte Endgeräte: Unterstützen 4K-Video-Rückübertragung, AR-Fernführung, müssen aber das Kopplungsrisiko der 5G-Hochfrequenzenergie in eigensicheren Stromkreisen adressieren;
- KI-gestützte Kommunikationszustandsbewertung: Vorhersage von Gerätealterungstendenzen basierend auf Daten wie Gesprächsqualität und Rufantwortzeit;
- Internationale Standardanerkennung: Förderung der Angleichung der chinesischen MA-Zertifizierung an die Systeme IECEx und ATEX, um den Export einheimischer Geräte zu erleichtern.
Ungeachtet der technologischen Entwicklung bleibt die Sicherheit jedoch das oberste Prinzip. Der Wert eines explosionsgeschützten Bergwerksfernsprechers liegt nicht in der Vielzahl seiner Funktionen, sondern in seiner Fähigkeit, unter extremsten Bedingungen zuverlässig den Befehl "Sofort evakuieren" zu übermitteln – das ist sowohl das Ziel der Technik als auch der Ausgangspunkt der Sicherheit.